Wahl der Düsseldorfer
Kunstkommission 2021

Nick Esser

Darum stelle ich mich zur Wahl:

Die KOKUDUS bietet die seltene Chance, sich aktiv an wichtigen Entscheidungsprozessen zu beteiligen, die nachhaltigen Einfluss auf den Stellenwert von Kunst – und dies nicht nur im öffentlichen Raum – in Düsseldorf haben. Wie in meiner Tätigkeit als Sprecher des Vorstands im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler in Düsseldorf ist es in diesem Kontext mein Anliegen der bildenden Kunst in der kommunalen Verwaltung der Landeshauptstadt und in der öffentlichen Wahrnehmung wieder einen höheren Stellenwert zu verschaffen. Damit verbunden halte ich eine bessere Kommunikation hinsichtlich der Tätigkeit und zukünftiger Projekte der KUKODUS für essentiell. In der zurückliegenden Tätigkeitsperiode hat die KUKODUS bereits einiges angestoßen. Gleichwohl ist es mir wichtig, bestehende Strukturen viel mehr als bisher in Frage zu stellen und zu durchbrechen. Der viel beschworene Blick über den Tellerrand und die Herbeischaffung von Entscheidungen über bestehende Konventionen hinweg ist auch in politischen Gremien möglich, vorausgesetzt der Wille und ein gewisses Maß an Kreativität sind vorhanden. Ungeachtet dessen halte ich eine höhere Transparenz hinsichtlich der Vergabeverfahren für eine Notwendigkeit. Damit verbunden ist die Forderung nach mehr Wettbewerb und Öffnung geplanter Projekte im Sinne gleichberechtigter Bewerbungsverfahren. Annähernd die Hälfte aller bisherigen Projekte der KUKODUS wurde nicht offen ausgeschrieben.
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